Um Flüchtlingen in der Region, insbesondere an den beiden Uni-Standorten Cottbus und Senftenberg, zu helfen, haben Studierende und Verwaltung der BTU gemeinsam einen Aktionsplan aufgestellt. Darin werden Angeboten unterbreitet, die von der Uni organisiert und betreut werden. Dazu gehören Studien- und Sportangebote wie eine Vorlesung der Kinder-Uni in arabischer Sprache oder die Einrichtung eines Welcome Points für studieninteressierte Flüchtlinge, eine Kleider- und Decken-Sammelaktion. Durch Unterstützung der studentischen Initiative Flumico (Initiative Flucht und Migration Cottbus) werden auch ehrenamtliche Sprachangebote ermöglicht.

"Es ist uns ein zutiefst menschliches Anliegen zu helfen", sagt BTU-Präsident Prof. Jörg Steinbach. "Und als internationale Technische Universität sehen wir einen Zuzug von jüngeren Menschen in unsere Region als positiv an. Dies stellt uns alle vor Herausforderungen, aber auch für Lösungsmöglichkeiten sind wir prinzipiell gut ausgerüstet."

Im Bereich Studium gibt es die Möglichkeit, als Gasthörer an Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Akademiker können einzelne Module belegen und sich zu Prüfungen anmelden. Und Studieninteressenten können im College vorbereitende Kurse nutzen.

Im Sportangebot sind bereits mehr als 50 Flüchtlinge in verschiedenen Kursen aufgenommen worden, um eine gute Integration zu gewährleisten.

Mehr zum Aktionsplan:

www.b-tu.de