Rund 100 Kinder aus ganz Deutschland diskutierten bei der vom Deutschen Kinderhilfswerk veranstalteten Konferenz vier Tage lang mit Politikern über eine bessere Beteiligung bei politischen Prozessen. "Wenn man nicht weiß, welche Rechte man hat, kann man auch nicht dafür eintreten", sagte am Sonntag die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerks, Heide-Rose Brückner, in Leipzig. Zu den Forderungen der Teilnehmer im Alter von 8 bis 18 Jahren, von denen sich viele in ihrer Heimat in Kinder- und Jugendparlamenten engagieren, gehörten auch die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz sowie bessere und kostengünstigere Schülertransporte. "Wenn man von uns verlangt, zur Schule zu gehen, dann müssen wir auch dorthin gebracht werden", sagte etwa Teilnehmerin Lisann. Auch über schmutzige Spielplätze und mangelnden Respekt Erwachsener wurde diskutiert.