Die Umsätze der Gruppierung schätzte der Geständige auf rund eine halbe Million Euro. Zwei der drei Mitangeklagten hätten wöchentlich mindestens ein Kilogramm Cannabis für den Weiterverkauft beschafft.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden 24 und 26 Jahre alten Brüder als Köpfe der mutmaßlichen Bande fungiert haben. "Sie vereinnahmten die Handelserlöse und bedienten zudem das Kundentelefon", heißt es in der Anklage. In der Wohnung eines 33-jährigen Angeklagten seien Drogen gebunkert, portioniert verpackt worden.