Ursprünglich hatte der deutsche Kfor-Kommandeur Erhard Drews den Serben bis Sonntag Zeit zur Beseitigung ihrer Straßensperren gegeben.

Verletzte Libyer nach Deutschland geflogen

Mit einem Airbus der Bundesluftwaffe sind am Dienstag 39 Verletzte aus Libyen nach Deutschland gebracht worden. Vom Flughafen Köln/Bonn aus wurden sie mit zwei Helikoptern und einer Transportmaschine in Bundeswehrkrankenhäuser nach Berlin, Hamburg, Koblenz, Ulm und Westerstede gebracht. Sie haben nach Angaben des Auswärtigen Amtes bei den Kämpfen in Libyen Schuss- und Splitterverletzungen erlitten und sollen in Deutschland weiterversorgt werden.

EU lädt Präsident Janukowitsch aus

Die EU hat einen für Donnerstag geplanten Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in Brüssel abgesagt. Dies teilte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Dienstag mit. Damit protestiert die EU gegen die Verurteilung der ukrainischen Oppositionspolitikerin und früheren Regierungschefin Julia Timoschenko zu sieben Jahren Haft wegen angeblichen Machtmissbrauchs.

Protest gegen China – Nonne stirbt

Eine buddhistische Nonne, die sich am Montag aus Protest gegen die chinesische Besetzung Tibets in der Provinz Sichuan angezündet hatte, ist am gestrigen Dienstag ihren Verletzungen erlegen. Das teilte die Organisation „Free Tibet“ in London mit. Mit der 20 Jahre alten Tenzin Wangmo aus dem Kloster Dechen Chokorling bei Ada starben laut „Free Tibet“ in diesem Jahr bislang neun Menschen auf diese Weise.

Kenias Streitkräfte rücken in Somalia vor

Das kenianische Militär hat seine Militäroffensive weit im Landesinneren von Somalia am Dienstag fortgesetzt. Nach Angaben eines Armeesprechers rückten die Truppen 120 Kilometer weit nach Somalia ein. Die radikalislamische Shebab-Miliz in Somalia drohte mit Vergeltungsschlägen auch in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

Polen wollen Kruzifix im Parlament behalten

Die Mehrheit der Polen will laut einer Umfrage weiterhin ein Kruzifix im Parlament hängen haben. Nach Angaben der Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ wünschen sich das 70 Prozent der Befragten. 20 Prozent seien gegen das Kreuz im Sejm. Die antiklerikale „Palikot-Bewegung“ fordert die Entfernung.