Mit dem Bau der Gänge soll 1511 begonnen worden sein.
Offenbar dienten die luftig-kühlen Keller vor allem im Sommer der Kühlung von Nahrung und Bier. Bergmännisch angelegt, verfügte das auf bis zu zwölf Gänge erweiterte Labyrinth über eine Entwässerung und Bewetterung. Bei Kriegsgefahr soll das bis zu zwei Kilometer lange System, das auch über drei kleinere Räume verfügt, von den bedrohten Bürgern als Zufluchtsort genutzt worden sein. Seit 1993 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten durch die Bergsicherung Schneeberg.
Seit dem fünften "Tag der Sachsen" im September 1995 in der Region konnten die Peniger Kellerberge wieder besichtigt werden.
Von Mai bis Oktober ist die Anlage für Besucher jeweils am vierten Samstag im Monat geöffnet. (dpa/bra)