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Keine verzerrte Geburtenstatistik durch Flüchtlinge

ARCHIV - ILLUSTRATION - Rosa und blaue Nuckel für ein Mädchen und einen Jungen, aufgenommen in einem Babybettchen in Frankfurt (Oder) (Brandenburg) am 14.04.2015. Das Statistische Bundesamt äußert sich am 17.10.2016 zur Geburtenziffer. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa "Wieder mehr Babys in Deutschland? - Bundesamt gibt Zahlen bekannt" vom 17.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - ILLUSTRATION - Rosa und blaue Nuckel für ein Mädchen und einen Jungen, aufgenommen in einem Babybettchen in Frankfurt (Oder) (Brandenburg) am 14.04.2015. Das Statistische Bundesamt äußert sich am 17.10.2016 zur Geburtenziffer. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa "Wieder mehr Babys in Deutschland? - Bundesamt gibt Zahlen bekannt" vom 17.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Cottbus. Auf den Beitrag „Babyboom erfreut die Lausitz" gingen vereinzelt Nachfragen zu der Herkunft der geborenen Babys ein. Spekuliert wurde von manchen Lesern, ob der Anstieg der Geburtenzahlen in Lausitzer Kliniken auf Flüchtlinge zurückzuführen sei. red

Wir wollten es genau wissen und haben daher im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum nachgefragt. Das größte Krankenhaus Brandenburgs und zugleich geburtenstärkste in der Lausitz zählte 2016 nach eigenen Angaben 15 Geburten von Eltern geflüchteter Familien. Das entspricht einem Anteil von 1,54 Prozent. Im Vorjahr waren es 8 Geburten und somit 0,75 Prozent aller Entbindungen.