Laut Medien listet das Sozialressort von Ministerin Helma Orosz (CDU) für 2005 und den Zeitraum von Januar bis Oktober 2006 lediglich 3316 Umzüge auf Grund zu hoher Kosten für Wohnung und Heizung auf. Im Herbst 2004 seien von Reformkritikern allein für Dresden bis zu 10 000 "Zwangsumzüge" befürchtet worden.
Die Hartz-IV-Reformen sehen vor, dass die kreisfreien Städte und Landkreise die Zahlung der Wohnkosten für die Empfänger des Arbeitslosengeldes II übernehmen. Weil dafür Obergrenzen vorgegeben sind, mussten einige Bezieher in billigere Wohnungen umziehen. (dpa/ab)