Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) übernahm die Ermittlungen. Diese Polizeieinheit ist für Extremismus im Freistaat zuständig, vor allem für Rechtsextremismus.

In Brandenburg habe es Überprüfungen in polizeilichen Auskunftssystemen ab dem Jahr 2010 gegeben - unter anderem zur politisch motivierten Kriminalität, erklärte Schröter. Die brandenburgische und sächsische Polizei tauschten sich laufend aus. Bisher gebe es keine Erkenntnisse, die auf "eine ähnliche Lageentwicklung" in der Mark schließen ließen, hieß es. Die Angehörigen der sorbischen/wendischen Minderheiten in Brandenburg werden durch die Landesverfassung besonders geschützt.