September kein Gebot abgegeben“ , erklärte er und bestätigte damit zugleich erstmals offiziell, dass sich die Motorsport Arena am Bieterwettbewerb beteiligt und Interesse am dritten Los - Betrieb und Besitz - gehabt hatte. Damit hat sich die Zahl der möglichen Käufer für die zum Verkauf stehende Rennstrecke bei Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) zumindest auf drei reduziert.
Zu den Bewerbern gehörte bislang auch der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (Dekra). Die Bewerber zwei und drei sind offiziell nicht bekannt. Voss sagte weiter, er habe gegenüber dem Förderverein Lausitzring als Rennstrecken-Eigentümer schriftlich das Verfahren gerügt, weil im eigens eingerichteten Datenraum im Klettwitzer Kulturhaus „zum Teil Unterlagen vorenthalten“ worden seien. Von einer Klage, wie andere Medien berichteten, sei derzeit keine Rede. „Wir warten jetzt zunächst mal auf eine Reaktion vom Förderverein“ , so Voss.
Nach Vorlage der Angebote soll laut Zeitplan im Oktober ein Vergabevorschlag erarbeitet werden. Ziel des Wettbewerbs war es, einen Investor zu finden, der den Betrieb wirtschaftlich gestaltet und zukünftig keine öffentlichen Zuschüsse benötigt. Da die Anlage mit 123 Millionen Euro Fördermitteln des Landes Brandenburg gebaut wurde, muss der Betrieb aus zuwendungsrechtlichen Gründen bis zum 31. Dezember 2016 als touristische Basisinfrastruktur betrieben werden und ist mit Auflagen verbunden. Bis Ende 2008 ist das Areal an die EuroSpeedway Lausitz GmbH verpachtet. (Eig. Ber. / tus)