Sanierungsmaßnahmen hätten nicht zum Erfolg geführt, teilte BVA-Präsident Maximilian Gaßner am gestrigen Mittwoch in Bonn mit. Mehr als 113 000 Versicherte müssen sich eine andere Krankenkasse suchen.

Brandanschlag auf Pariser Satire-Magazin

Unbekannte haben am Mittwoch einen Brandanschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Wochenblattes „Charlie Hebdo“ verübt und die Büroräume zerstört. Die Zeitung hatte am gleichen Tag ein Sonderheft zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien herausgebracht und sich dazu in „Scharia Hebdo“ („Charia Hebdo“) umbenannt. Als Chefredakteur war scherzhaft „Mohammed“ benannt worden.

Karsai fordert Hilfe bei Gesprächen mit Taliban

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat Pakistan aufgefordert, sein Land bei Verhandlungen mit den radikalislamischen Taliban zu unterstützen. Auf einer internationalen Konferenz in Istanbul sagte Karsai am Mittwoch: „Wir hoffen, dass wir mit Hilfe unserer Brüder in Pakistan einige seit Langem bestehende Netzwerke der Taliban außerhalb Afghanistans schwächen und sie in einen Friedensprozess einbinden können.“ Bei der Konferenz mit Regionalmächten und westlichen Vertretern wurde weitere Hilfe zugesichert.

Syrien akzeptiert arabische Vermittlung

Die syrische Regierung hat am gestrigen Mittwoch einen Vorschlag der Arabischen Liga für ein Ende der Gewalt akzeptiert. Der Vorschlag, der nach Angaben aus Diplomatenkreisen auf syrischen Wunsch leicht verändert wurde, sieht einen Abzug des Militärs aus den Städten vor. Außerdem sollen internationale Beobachter zugelassen werden. Alle mutmaßlichen Regimegegner sollen freikommen.

Deutsche Firmen zahlen selten Schmiergeld

Deutsche Unternehmen stehen weltweit nur unter geringem Korruptionsverdacht. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von Transparency International gilt es als relativ unwahrscheinlich, dass deutsche Firmen bei Auslandsgeschäften Schmiergelder bezahlen. Bei der Befragung belegten Firmen aus der Bundesrepublik unter 28 erfassten Industrienationen den vierten Platz im „Schmiergeldzahler-Index“.

Kabinett verlängert Bosnien-Einsatz

Die Bundeswehr soll sich ein weiteres Jahr an der Friedenssicherung in Bosnien-Herzegowina beteiligen. Das Kabinett beschloss am gestrigen Mittwoch eine erneute Mandatsverlängerung. Die Obergrenze soll auf 800 Soldaten sinken. Derzeit sind lediglich elf deutsche Einsatzkräfte vor Ort.