„Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am 18. August um 18 Uhr den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, im Gästehaus der Bundesregierung in Schloss Meseberg.“ Mit dieser kurzen Mitteilung hat Steffen Seibert, Sprecher der Kanzlerin am Montagmittag für Aufmerksamkeit gesorgt.

Das Verhältnis Deutschlands zu Russland ist seit der Annexion der Krim 2014 und der Ukraine-Krise deutlich abgekühlt. Es gibt aber Anzeichen der Besserung. Der Experte Wladislaw Below sieht das Verhältnis zu Deutschland auf einem guten Weg. Streitthemen wie die Krim und die Ostukraine dürften zwar die Agenda künftig weiter belasten. „Aber der Arbeitsdialog entwickelt sich sehr gut. Das ist die Hauptsache“, sagt der Deutschland-Experte von der Akademie der Wissenschaften. Erst im Mai hatte Kanzlerin Angela Merkel Putin in Sotschi besucht.

Nun folgt der Gegenbesuch. Laut Seibert soll es bei dem Treffen in Brandenburg um „aktuelle außenpolitische Fragen“ gehen.