"Das macht uns Sorgen." An der Umfrage für die alle zwei Jahre erscheinende Studie hatten sich im Mai und Juni mehr als 1600 Unternehmen beteiligt.

Davon hätten 28 Prozent freie Stellen, bei 65 Prozent dauere es länger als zwei Monate, diese zu besetzen, bei jedem vierten Unternehmen länger als ein halbes Jahr, hieß es. Hauptgründe seien fehlende Motivation der Bewerber und zu hohe Gehaltsvorstellungen. Fehlende Qualifikation sei weniger ein Einstellungshindernis als noch 2010. Fast jedes dritte Unternehmen wollte bis Ende kommenden Jahres neue Mitarbeiter einstellen, wobei jeder zweite davon einen ausscheidenden Kollegen ersetzen soll.

"Es deutet sich an, dass aus dem steigenden Fachkräftebedarf ein Fachkräftemangel werden kann", sagte Topf. Die Zahl der offenen Stellen habe sich in den vergangenen Jahren fast verdreifacht. Vor allem in der Industrie und auf dem Bau werde gesucht.