Vom nächsten Jahr an soll es noch an 20 Stammbahnhöfen insgesamt 120 feste Aufsichten geben. An den anderen Bahnhöfen sollen je nach Bedarf weitere 120 mobile Mitarbeiter zum Einsatz kommen, etwa bei großem Touristenandrang, an Umsteigeknoten, bei Bauarbeiten oder Störungen. Die S-Bahn betont, für Fahrgäste bringe das mehr Qualität. "Im Gegensatz zu heute sind diese Mitarbeiter nicht mehr für betriebliche Belange gebunden, sondern stehen komplett für die Fahrgastinformation zur Verfügung." Inklusive Sicherheitspersonal stünden 500 Beschäftigte als Ansprechpartner bereit. Fahrgastvertreter kritisieren den Umbau, weil sie sich um das Sicherheitsgefühl der Kunden auf leeren Bahnhöfen sorgen.