Diese Wachstumskerne könnten nun konkrete Projekte in Angriff nehmen, sagte Staatskanzleichef Clemens Appel (SPD). Gefördert werden etwa Vorhaben zum Ausbau der Infrastruktur, zur Ausbildung von Fachkräften oder Bildung von Firmen-Netzwerken.
Die neun genehmigten Konzepte betreffen Cottbus, die Region Finsterwalde/Großräschen/Lauchhammer/Schwarzheide/Senftenberg, Luckenwalde, Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt, Potsdam, Oranienburg/Hennigsdorf/Velten, Brandenburg/Havel, Neuruppin und Perleberg/Wittenberge/Karstädt. Vor gut zwei Monaten hatte das Kabinett bereits die Wachstumskerne Schwedt/Oder, Fürstenwalde, Spremberg, Eberswalde, Ludwigsfelde sowie die Region Wildau/Königs Wusterhausen/Schönefeld gebilligt.
Es habe sich bereits gezeigt, dass bei den Kommunen in den Wachstumskernen ein Umdenken stattfinde und diese verstärkt zusammenarbeiten, sagte Appel. Ziel sei es, günstige Rahmenbedingungen für Projekte zu schaffen, die relativ kurzfristig umgesetzt werden könnten. (ddp/mb)