Die Jäger sollen in die Sammlung und Auswertung von Informationen über Vorkommen, Verhalten und Bewegungen der Wölfe eingebunden werden.

Gejagt werden darf der Wolf laut Gesetzentwurf nicht. Vorgesehen ist ein strenger Schutz mit einer ganzjährigen Schonzeit, wie Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz betonte. Ziel sei es, mehr Menschen für die Beobachtung der Raubtiere zu gewinnen.

Die mehr als 10 000 sächsischen Jäger könnten dabei helfen. Sie seien als Naturschützer anerkannt und bewegten sich ohnehin in der Natur. Zudem habe ein Rechtsgutachten im Auftrag des Ministeriums ergeben, dass ein Schutz des Wolfs über das Jagdrecht möglich sei. Der Naturschutzbund BUND hatte Ende November mit einer Klage vor dem Verfassungsgericht gegen die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht gedroht.