Der Verein bezeichnet sich selbst als Weltanschauungsgemeinschaft. Er hatte den Landesbetrieb Straßenwesen verklagt. Die Behörde sollte Schilder an den vier Ortseingängen von Templin dulden, auf denen die "Nudelmesse" für jeden Freitag angekündigt wird. Der beklagte Landesbetrieb Straßenwesen habe eine mögliche mündliche Vereinbarung mit dem Religions-Satire-Verein wirksam schriftlich gekündigt, sagte Richterin Sabine Selbig. "Die Klage wird abgewiesen. Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob der Verein eine Weltanschauungsgemeinschaft ist oder nicht."

Für "Pastafari" - Anhänger der "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" bezeichnen sich so - Weida kam die Klageabweisung nicht überraschend. "Dieses Urteil ist nur der Schritt in die nächste Instanz", kommentierte er. "Wir werden in Berufung gehen und vor dem Brandenburger Oberlandesgericht weiterkämpfen, denn wir zweifeln die Rechtmäßigkeit der Kündigung durch den Landesbetrieb Straßenwesen an."