Vor einem Jahr hatten sich neun Greenpeace-Aktivisten an die Gleise der Kohlebahn in der Nähe des Tagebaus Welzow-Süd gekettet, um gegen neue Tagebaue zu protestieren. Die Polizei löste die Aktivisten mit schwerem Gerät von den Gleisen. Der Kohlebahnbetrieb war auf diesem Abschnitt einen Tag lang gestört. Für dadurch entstandene zusätzliche Kosten des Unternehmens macht Vattenfall Schadenersatzansprüche geltend. Greenpeace lehnt die Zahlung ab. Die beiden Zeugen sollen nun erklären, wodurch die mutmaßlichen Zusatzkosten entstanden sind und ob sie unvermeidbar waren. Das Verfahren wird Anfang März 2015 fortgesetzt.