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Juncker gegen Abbruch von Türkei-Gesprächen

Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich erneut gegen einen einseitigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ausgesprochen. Er vermute, dass der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan die EU zu einem solchen Schritt drängen wolle, um ihr dann im eigenen Land die Verantwortung dafür geben zu können, sagte Juncker am Dienstag bei einer EU-Botschafterkonferenz in Brüssel. dpa/pb

Er sei deswegen für eine Politik, die der türkischen Bevölkerung zeige, dass das "System Erdogan" einen Beitritt der Türkei zur EU unmöglich mache.