69,3 Prozent gaben der Arbeit einen hohen Stellenwert, 59,2 Prozent dem Lebensgenuss. Zugleich werde es immer wichtiger für die Jugendlichen, "für andere da zu sein". Für die Studie wurden 3379 Schüler im Alter von zwölf bis 20 Jahren befragt worden.
Sturzbecher zog eine positiver Bilanz aus der Studie. Demnach sind die jungen Menschen in der Mark zuversichtlicher geworden. 59,6 Prozent gaben an, ihre berufliche Zukunft eher optimistisch zu sehen. Mit 47 Prozent sieht fast die Hälfte seine Zukunft jedoch an einem anderen Ort.
Die Befragen schätzen sich nach der Studie politisch interessierter ein als noch vor sechs Jahren - ohne dass sich das in der Bereitschaft niederschlägt, sich in Parteien und Parlamenten zu engagieren, wie Sturzbecher berichtete. Die Politikverdrossenheit nehme mit zunehmendem Alter ab.
Etwas mehr als die Hälfte nannte die Familiengründung als sehr wichtiges Lebensziel, etwa jeder Dritte als wichtiges Ziel. 90 Prozent wollen der Studie zufolge Kinder haben. Für jeden dritten Befragten gehöre gleichwohl die Trennung der Eltern zur Realität. (dpa/mb)