„In diesem Schuljahr blieben die gewohnten Buchungszahlen für die Schulfahrten-Hauptsaison bereits im September/Oktober aus“, sagte der Landesgeschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH), Thomas Müller, in Chemnitz. Grund dafür sei vor allem die lange Unklarheit über die Finanzierung von Klassenfahrten in Sachsen gewesen.
Zwar sei die bisherige sächsische Regelung, wonach Lehrer keinen Anspruch auf Reisekosten hatten, nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom Tisch. Bei insgesamt nicht aufgestockten Mitteln für Schulausflüge müssten die Aufwendungen nun jedoch an anderer Stelle eingespart werden, sagte Müller. Beispielsweise dürften für die Lehrer keine Fahrt- und Unterbringungskosten entstehen.
Hoffnung schöpft der Herbergsverband aus einem neuen Schulfahrtenerlass des Freistaates. Dafür seien die 29 DJH-Häuser mit ihren Spezialangeboten bestens gerüstet, betonte Müller.
Außerdem werde der Service für Schulen erweitert. So könnten komplette Programme für mehrere Tage und sogar die Abholung am Heimatort gebucht werden. (ddp/ta)