Er forderte angesichts der Probleme auf dem Arbeitsmarkt und der aktuellen Krise Europas inhaltliche Neuerungen. "Von wem, wenn nicht von den Grünen, sollen diese Neuerungen denn kommen", fragte der Spitzenkandidat der Grünen im erwarteten Bundestagswahlkampf. So müssten die Chancen des ökologischen Landbaus, des naturverbundenen Tourismus und der alternativen Energietechniken weiter genutzt werden. "Ökologie ist kein Luxusthema", sagte Fischer. Es sei für die ökonomische Zukunft des Landes unentbehrlich.
In diesem Sinne nahmen die Delegierten denn auch einen Leitantrag des Landesvorstandes an. Darin heißt es: "Die kommende Bundestagswahl ist eine Richtungsentscheidung: Über das Ziel einer gerechten sozial-ökologischen Erneuerung oder die Rückkehr mit Volldampf in die Vergangenheit mit Union und FDP."
Auf Platz eins der Landesliste der Grünen in Brandenburg für die geplante vorgezogene Bundestagswahl im September wurde Cornelia Behm gewählt. Sie setzte sich damit gegen die Landesvorsitzende Katrin Schröder durch. Die Bundestagsabgeordnete Behm erhielt auf dem Landesparteitag 50 der 66 abgegebenen Stimmen. Für Schröder votierten 13 Delegierte. Den zweiten Listenplatz errang der Landesvorsitzende Joachim Gessinger. Er erhielt 56 Stimmen. Drei Delegierte stimmten gegen ihn. (dpa/ab)