Farben und Formen sind dabei bekanntermaßen keine Grenzen gesetzt.

Schnödes Weiß wird als Lichtfarbe längst von Königsblau, Knallrot und leuchtend Orange verdrängt. Wem das noch nicht auffällig genug ist, der kann auch gern zu rhythmisch blinkender Lichtdeko greifen, die dem Nachbarn den letzten Nerv raubt, wenn sie ihm ins Wohnzimmer strahlt.

Haben vor Jahren noch Anwohner die Polizei alarmiert, als die ersten Weihnachtsmänner an Fassaden emporstiegen, gibt es inzwischen dazu die passende Lichtleiter. Und auch bei der figürlichen Illumination geht es voran. Wem Rentier-, Reh- und Eisbärfiguren, Schlitten und Eisenbahn zu popelig sind, der kann zum aufblasbaren, von innen hell erleuchteten Weihnachtsmann in Lebensgröße greifen.

Den weißbärtigen Geschenkebringer bietet die Dekoindustrie auch in einer verschärften Variante an: Tanzender Weihnachtsmann mit Musik. Maximal vier Liedlein laufen dabei in einer Endlosschleife. Bevor Sie den in ihren Vorgarten oder auf den Balkon stellen, sollten Sie sich aber vielleicht erkundigen, ob ihr Nachbar ein Luftgewehr besitzt.