Bei den Sieben- bis 18-Jährigen habe sich die Zahl um fast 50 Prozent erhöht. "Das ist alarmierend." Rund 25 Mitgliedsorganisationen des Wohlfahrtsverbandes machten am selben Tag in Potsdam unter dem Motto "Zukunft beginnt jetzt! Gegen Kinderarmut und für Zukunftschancen" auf das Problem aufmerksam.
"Zunächst sollte der Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger um mindestens 20 Prozent erhöht werden, vordringlich für die Kinder", forderte Großer. "Und grundsätzlich darf der Regelsatz der Kinder nicht von dem der Erwachsenen abgeleitet werden." Gegenwärtig betrage der Regelsatz der Kinder 60 Prozent. Das verkenne den tatsächlichen Bedarf. (dpa/uf)