Im Osten sagen zudem 13 Prozent, sie wüssten schon viel, im Westen sind es sieben Prozent.

81 Prozent der Befragten plädieren laut der Umfrage dafür, die Geschichte der deutschen Teilung auch künftig gründlich aufzuarbeiten - in der Schule, politischen Bildung und Forschung. 60 Prozent geben aber an, man sollte stärker nach vorne sehen.

Laut der Umfrage meinen insgesamt 45 Prozent, die Aufarbeitung habe zu wenig mit der damaligen Welt der Menschen in der DDR zu tun. Diese Ansicht wird von 59 Prozent der ostdeutschen Befragten vertreten.

Die Ursachen für den Zusammenbruch der DDR werden in Ost und West ähnlich gesehen. 33 Prozent meinen, die Reformpolitik von Michail Gorbatschow sei der wichtigste Grund gewesen. 22 Prozent finden, der Zustand der DDR-Volkswirtschaft sei es gewesen. Nur zehn Prozent der Befragten geben an, die DDR-Opposition sei bedeutsam für den DDR-Untergang gewesen.