Am 30. April 1958 wurde die in den Dresdner Flugzeugwerken konstruierte Maschine der Öffentlichkeit präsentiert, am 4. Dezember des gleichen Jahres folgte der erste Flug. Allerdings währte der Traum vom Flugzeugbau in der DDR nur kurz. Beim zweiten Flug am 4. März 1959 stürzte der Prototyp beim Anflug auf den Flughafen Dresden ab. Die vierköpfige Besatzung kam ums Leben. Die Ursachen wurden nie restlos geklärt. Die Untersuchungen blieben streng geheim.

1960 entstand eine weitere Maschine, die zwei erfolgreiche Probeflüge absolvierte. Dennoch wurde das Prestigeprojekt, das schon 1,3 Milliarden DDR-Mark verschlungen hatte, eingestellt. Noch heute erinnern Bauten daran. Die riesige Montagehalle wurde zwischen 1998 und 2001 zum neuen Flughafen Terminal Dresden umgebaut. Auf der Festveranstaltung soll auch über Perspektiven der Luft- und Raumfahrtindustrie in Sachsen debattiert werden. Der Wirtschaftszweig umfasst 160 Unternehmen mit etwa 7000 Beschäftigten im Freistaat.