Bei den getöteten Menschen soll es sich um sunnitische Zivilisten handeln, die wenige Stunden zuvor von Angehörigen der Schabiha-Miliz aus den „Vierteln der Revolutionäre“ verschleppt worden waren.

Hunderte Festnahmenan Russland-Wahl

Bei neuen Protesten gegen den Ausgang der russischen Parlamentswahl sind in Moskau und St. Petersburg mehr als 500 Menschen vorübergehend festgenommen worden. Allein in Moskau führten Sicherheitskräfte 300 Regierungsgegner, aber auch Menschenrechtler und Journalisten ab, wie Polizei am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax bestätigte. Die Kundgebungen waren nicht genehmigt gewesen.

Deutschland gibt Atalanta-Kommando ab

Deutschland hat am Dienstag das Kommando über die EU-Anti-Piratenmission Atalanta abgegeben. Bei einer Zeremonie im Hafen von Dschibuti übertrug der deutsche Flottillenadmiral Thomas Jugel im Beisein von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) die Führung über den internationalen Einsatzverband an den Spanier Jorge Manso.

Kosovo-Serben blockieren EU-Mission

Wenige Tage vor der endgültigen Entscheidung über den Status Serbiens als möglicher EU-Beitrittskandidat blockieren die Serben in Nordkosovo weiter die EU-Rechtsstaatsmission Eulex. Das berichteten Medien in Belgrad. Die bisher größte EU-Auslandsmission mit Polizisten, Zöllnern, Richtern und Verwaltungsexperten dürfe sich nach wie vor in Nordkosovo nicht bewegen, sagte der Bürgermeister der serbischen Gemeinde Zubin Potok, Slavisa Ristic, am Dienstag.

Israels Ex-Präsidenttritt Haftstrafe an

Der wegen Vergewaltigung verurteilte frühere israelische Präsident Mosche Katzav tritt am heutigen Mittwoch seine Haftstrafe an. Katzav war im März wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung während seiner Zeit als Präsident und zuvor als Tourismus-Minister zu insgesamt sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Emir von Kuwait löst Parlament auf

Im Golfemirat Kuwait hat Emir Scheich Sabah el Ahmed el Sabah TV-Berichten zufolge am Dienstag das Parlament aufgelöst. Er begründete die Entscheidung mit den aktuellen Entwicklungen im Land, die eine „Gefahr für die obersten Interessen des Staates“ darstellten, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Kuna aus dem Dekret.