Die radikal-islamische Organisation demonstrierte ungebrochene Kampfkraft und feuerte weit mehr als 160 Raketen auf israelisches Territorium.
In der Nacht ging auch die 48-stündige Feuerbeschränkung der israelischen Luftangriffe zu Ende. Nach libanesischen Angaben flog die israelische Luftwaffe mindestens zwölf Angriffe auf ein Gebiet rund zwei Kilometer östlich von Baalbek, wo die Hisbollah Stützpunkte unterhalten soll. Auch die Umgebung eines Stützpunktes der libanesischen Armee in Shilfa sei angegriffen worden. Israelische Kampfflugzeuge flogen im Tiefflug über südliche Vororte Beiruts.
Die UN-Flüchtlingshilfe machte erneut auf die Not der Flüchtlinge im Libanon aufmerksam. Zehntausende Vertriebene campierten in Parks und öffentlichen Gebäuden. Ihre mitgebrachten Vorräte gingen zur Neige.
Erste Diskussionen über eine UN-Friedenstruppe sollen heute in New York beginnen. Zunächst sollen technische und logistische Details besprochen werden, sagte ein UN-Sprecher. Zu den möglichen Truppenstellern zählen Frankreich, Irland, Italien, Spanien und die Türkei.
(dpa/roe)