Diese Personalrochade gab Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag bekannt.

Gericht billigt Grenzen künstlicher Befruchtung

Das in Österreich geltende Verbot künstlicher Befruchtungen mit Eizellen- und Samenspenden ist kein Verstoß gegen das Grundrecht auf Schutz der Familie. Mit diesem Urteil wies der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Donnerstag die Klagen zweier Paare ab, denen eine In-vitro-Befruchtung verweigert wurde. Die Entscheidung hebt ein anders lautendes, erstinstanzliches Urteil auf. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, begrüßte die Entscheidung. Das Urteil stärke den Schutz der Menschenwürde.

Neun Tote in Syrien trotz Friedensbekundung

Einen Tag nach der Einwilligung der syrischen Regierung zu einem Friedensplan der Arabischen Liga haben Panzer der Regierungstruppen am Donnerstag einen Stadtteil der Protesthochburg Homs mit schweren Maschinengewehren beschossen. Dabei wurden nach Angaben von Aktivisten mindestens neun Menschen getötet.

Israel legt Steuergeld für Palästinenser auf Eis

Wegen des Streits über die Mitgliedschaft der Palästinenser bei der Unesco hat Israel Steuerzahlungen an die Autonomiebehörde blockiert. Behörden beider Seiten bestätigten am Donnerstag, dass die etwa 100 Millionen US-Dollar (72 Millionen Euro) für November noch nicht überwiesen wurden. Ein israelischer Beamter sprach von einer „zeitweiligen Unterbrechung“ des Geldtransfers bis zu einer „endgültigen Entscheidung“.

Moskau will verurteilten Bout nach Hause holen

Russland hat das US-Urteil gegen den Waffenhändler Viktor Bout kritisiert und will den 44-Jährigen nach Hause holen. Über einen Gefangenenaustausch wird diskutiert. Ein Außenministeriumssprecher sprach von „politischem Druck“ der US-Regierung. Ein New Yorker Gericht hatte den als „Händler des Todes“ bekannt Gewordenen in mehreren Anklagepunkten für schuldig befunden. Eine lebenslange Haftstrafe ist möglich.

Muslimische Pilger treffen zur Haddsch ein

Fast 2,5 Millionen muslimische Pilger haben sich nach Angaben der saudiarabischen Behörden zur jährlichen Pilgerfahrt, der Haddsch, in Mekka versammelt. Diese beginnt am Samstag und dauert fünf Tage. In diesem Jahr steht die Pilgerfahrt unter dem Eindruck der Unruhen in der arabischen Welt.