Er sieht sein Land in einem "Kampf um Jerusalem".

Bereits in der Nacht zum Mittwoch demolierten israelische Sicherheitskräfte die Wohnung eines Palästinensers, der im Oktober mit seinem Auto an einer Straßenbahnhaltestelle in Jerusalem Wartende überfahren hatte. Israels Wirtschaftsminister Naftali Bennett forderte nach dem neuen Anschlag einen Militäreinsatz im arabischen Ostteil Jerusalems. Ziel sei es, dort die "Terror-Infrastruktur zu zerstören", sagte der Vorsitzende der Siedlerpartei Jüdisches Haus dem israelischen Armeesender. Bei dem Angriff auf die Synagoge im vornehmlich von ultraorthodoxen Juden bewohnten Stadtteil Har Nof hatten zwei Palästinenser aus dem arabischen Osten Jerusalems fünf Menschen getötet. Bewaffnet mit Axt, Messern und Pistole griffen sie am Dienstag die dort Betenden an.

Vier Rabbiner - drei US-Staatsbürger und ein Brite - wurden getötet, ein Polizist starb später im Krankenhaus. Die Angreifer wurden von Polizisten erschossen.

Die Bundesregierung rief Israelis und Palästinenser zu "äußerster Zurückhaltung und Mäßigung" auf.