März 2013: Die Polizei nimmt in Nordrhein-Westfalen vier Verdächtige aus der Islamisten-Szene fest, die einen Anschlag auf den Chef der rechtsextremen Splittergruppe "Pro NRW" geplant haben sollen. Die Beamten finden eine Liste mit neun rot markierten Namen.

Dezember 2012: Im Bonner Hauptbahnhof wird ein Sprengsatz gefunden. Die Bundesanwaltschaft geht von einem versuchten Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund aus. Die in einer Sporttasche entdeckte Bombe wurde wohl ausgelöst, detonierte aber nicht. Einer der vier im März 2013 verhafteten Männer soll dafür verantwortlich sein.

April 2011: Ermittler nehmen in Düsseldorf drei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder fest, die einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant haben. Im Dezember 2011 wird in Bochum ein viertes mutmaßliches Mitglied der "Düsseldorfer Zelle" gefasst. Die vier Männer wurden jetzt vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu Haftstrafen zwischen viereinhalb und neun Jahren verurteilt.

März 2011: Ein junger Kosovo-Albaner erschießt auf dem Flughafen Frankfurt/Main zwei US-Soldaten und verletzt zwei weitere schwer. Er gilt als extremistischer Einzeltäter. Im Februar 2012 wird er zu lebenslanger Haft verurteilt.

September 2007: Die islamistische Sauerland-Gruppe wird festgenommen. Vor Gericht müssen sich die vier Mitglieder wegen der Planung von Terroranschlägen auf Diskotheken, Flughäfen und US-Einrichtungen in Deutschland verantworten. 2010 werden sie zu bis zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt.

Juli 2006: Im Kölner Hauptbahnhof werden in zwei Regionalzügen Bomben gefunden. Nur wegen eines falschen Gasgemisches waren sie nicht explodiert. Im Dezember 2008 wird der "Kofferbomber von Köln" zu lebenslanger Haft verurteilt. Auslöser für die Tat waren laut Urteil Mohammed-Karikaturen in Zeitungen.