Die US-Regierung wirft dem Iran die Planung eines Attentats auf den saudi-arabischen Botschafter in den USA vor.

Erneut Dutzende Tote bei Gewalt im Jemen

Sicherheitskräfte und Stammeskrieger haben am Wochenende in Jemens Hauptstadt Sanaa Dutzende Menschen getötet. Nach Oppositions- und Krankenhausangaben starben mindestens 27 Menschen. Auch zehn Monate nach dem Beginn der regierungskritischen Proteste gegen Staatschef Ali Abdallah Saleh hatten sich wieder Hunderttausende Menschen zu Kundgebungen auf Sanaas Straßen versammelt.

Frankreichs Sozialisten wählen Hollande

Bei der französischen Präsidentenwahl 2012 wird François Hollande (57) für die Sozialisten Amtsinhaber Nicolas Sarkozy herausfordern. Nach der Stichwahl der Parti Socialiste lag der langjährige Parteichef am Sonntag vor seiner Rivalin Martine Aubry. Parteichefin Aubry erkannte den Sieg an. Nach Auszählung von 1,8 Millionen Wahlzetteln kam Hollande auf 56,38 Prozent der Stimmen. Drei Millionen Links-Wähler hatten abgestimmt.

Kfor will serbische Straßensperren räumen

Die für Montag geplante Räumung serbischer Barrikaden im Nordkosovo ist auf Dienstag verschoben worden. Damit solle den Serben Zeit gegeben werden, ihre vor einem Monat errichteten Straßensperren selbst zu beseitigen, berichtete die Kfor am Sonntagabend. Der deutsche Kommandeur Erhard Drews begrüßte die angebliche Bereitschaft der Serben, ihre Sperren wegzuräumen. Bisher hatten es die Bürgermeister der vier serbischen Gemeinden abgelehnt, selbst ihre Blockaden abzubauen.

Wähler im Oman gegen Frauen in der Politik

Trotz Beteiligung zahlreicher weiblicher Kandidaten ist bei der Abstimmung für den Schura-Rat im Oman nur eine Frau in das Gremium gewählt worden. Insgesamt 1300 Kandidaten hatten sich zur Wahl für die 84 Sitze im Schura-Rat gestellt, darunter 77 Frauen.

Kenia bekämpft Islamisten in Somalia

Nach der Entführung mehrerer Ausländer in Kenia sind Truppen des Landes in Somalia einmarschiert, um dort militante Extremisten zu verfolgen. Bewohner im Süden Somalias berichteten von Kolonnen kenianischer Soldaten in Panzern und Militärjeeps. Auch Kampfflugzeuge wurden gesichtet. Die Soldaten arbeiteten mit somalischen Truppen zusammen, berichteten Einwohner vor Ort.