"Ich werde da nicht aufgeben", sagte der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Rande der Sommerspiele.

Das IOC hatte als Antwort auf den russischen Doping-Skandal versucht, nur Sportler zuzulassen, die in ihrer Karriere zuvor noch nicht des Dopings überführt worden waren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS kippte aber genau diese Auflage für eine Teilnahme russischer Sportler in Rio. Der CAS begründete die Entscheidung damit, dass ein Athlet nicht zwei Mal für sein Doping-Vergehen bestraft werden kann.

Auf der Hauptversammlung aller IOC-Mitglieder vor den Spielen gab es Vorschläge, die Anti-Doping-Maßnahmen und die Kontrollen zu reformieren. Das IOC und die Welt-Anti-Doping-Agentur sind sich da grundsätzlich einig und wollen sich möglicherweise schon im Herbst an einen Tisch setzen.