| 12:30 Uhr

Internationaler Schulterschluss gegen „reisende“ Einbrecherbanden

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (M, CDU) steht am 31.10.2016 vor dem Rathaus in Aachen (Nordrhein-Westfalen) zwischen zwei Bundespolizisten. Die Minister unterzeichnen hier zusammen mit Amtskollegen aus Belgien, den Niederlanden, Rheinland-Pfalz und Niedersachen die "Aachener Erklärung" zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstahl. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (M, CDU) steht am 31.10.2016 vor dem Rathaus in Aachen (Nordrhein-Westfalen) zwischen zwei Bundespolizisten. Die Minister unterzeichnen hier zusammen mit Amtskollegen aus Belgien, den Niederlanden, Rheinland-Pfalz und Niedersachen die "Aachener Erklärung" zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstahl. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa FOTO: Rolf Vennenbernd (dpa)
Aachen. Im Kampf gegen international agierende Einbrecherbanden haben deutsche, niederländische und belgische Polizeibehörden eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Einzelheiten regelten die zuständigen Minister von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen sowie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mit ihren Kollegen aus Belgien und den Niederlanden in ihrer am Montag unterzeichneten „Aachener Erklärung“. dpa

Geplant sind unter anderem der Informationsaustausch zu international agierenden Tätergruppen, gemeinsame Ermittlungsgruppen und abgestimmte Kontrollmaßnahmen.

Seit rund zehn Jahren steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche kontinuierlich. Ermittler führen die Zunahme zu großen Teilen auf kriminelle Banden aus dem Ausland zurück. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit mehr als 167 000 Einbrüche und Einbruchsversuche registriert, fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2014. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt in den späten 1990er Jahren.