Es war 1991 nach ausländerfeindlichen Pogromen in Hoyerswerda ins Leben gerufen worden. Die hohe rechtsextremistische Gewaltbereitschaft von damals gebe es nicht mehr, sagte Weiss. Dank Bündnissen und Initiativen habe sich auch das Bewusstsein der Zivilgesellschaft sehr zum Positiven verändert. Der gegenwärtige Trend zu rechtspopulistischen Bewegungen etwa sei aber "deutliches Zeichen" dafür, dass man beim Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachlassen dürfe, unterstrich Weiss. Nach den Ausschreitungen in Hoyerswerda gründeten gesellschaftliche Gruppen auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes Berlin-Brandenburg das "Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit".