Die Installation ist bis 25. August in einem gläsernen Pavillon neben der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen.

Die Initiatoren sind das Pädophilie-Präventionsprojekt "Kein Täter werden" und der Künstler Costantino Ciervo. Konsumenten solcher Missbrauchsdarstellungen würden im Rahmen der Behandlung bestärkt, ihre Datenträger zu zerstören, erläuterte Professor Klaus M. Beier vom Charité-Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin am Montag.

Das Schreddern stehe für einen Neuanfang in ihrem Leben. Künstler Ciervo sieht in dem Werk einen Versuch, das Undarstellbare zu zeigen. Zudem soll die Installation zeigen, dass es Hilfe gibt für Menschen, die Missbrauchsbilder oder -filme anschauen.

Die jüngste bundesweite Kriminalstatistik verzeichnet rund 14 000 Fälle von sexueller Gewalt gegen Kinder. Das Dunkelfeld neben den registrierten Fällen gilt als weitaus größer.