Wie die RUNDSCHAU berichtete, war es im Land bei Freiwilligen Feuerwehren und im Katastrophenschutz bereits zu Kraftfahrer-Engpässen gekommen, weil der Pkw-Führerschein seit der EU-Reform von 1999 nur noch zum Führen von Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen berechtigt. Minister Woidke: „Mit der Verordnung sorgen wir auch dafür, dass die Kommunen beim Erwerb des Feuerwehrführerscheins finanziell nicht über Gebühr belastet werden.“

Der neue Feuerwehrführerschein kann sowohl durch eine interne Ausbildung und Prüfung oder durch einen Fahrlehrer erfolgen. Dafür können sich Feuerwehren und Hilfsorganisationen auch überörtlich zusammenschließen. Die erworbene Fahrerlaubnis gilt ausschließlich für Einsatzzwecke.