Knapp zwei Jahre nach Eröffnung der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Dresden arbeiten rund 20 Wissenschaftler aus aller Welt an der Elbe. "Es hat sich viel getan", sagte Sprecher Benjamin Zhu. Die Wissenschaftler kommen aus mehr als zehn Ländern, unter anderem aus China, Indien, Brasilien, den USA und Japan.

In Dresden gehen sie der Frage nach, wie man Wasser, Boden und Abfall nachhaltiger nutzen kann. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr an dem neuen UN-Standort der Tag der Vereinten Nationen gefeiert. Bei der Festveranstaltung mit Reden und Podiumsdiskussionen steht das Thema Menschenrechte im Mittelpunkt.

Am Samstag präsentiert sich das Institut dann den Dresdnern mitten in der Altstadt vor der Altmarktgalerie - und sucht den direkten Kontakt. "Wir wollen die Einrichtungen der UN bekannter machen", erklärte Zhu.

Neben der UN-Universität sind auch Organisationen wie Unesco und Unicef dabei. Geplant sind Info-Börse, Rate- und Mitmachspiele für Kinder, zudem soll eine UN-Sitzung live simuliert werden.

Das 2012 gegründete Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (Flores-Institut) in Dresden ist die einzige UN-Einrichtung in Sachsen. Das Institut kümmert sich mit einer Partnereinrichtung in Maputo (Mosambik) um die umweltschonende Nutzung natürlicher Ressourcen. In Nordwestchina forscht die Uni gemeinsam mit der TU Dresden, wie man Wassermangel begegnen kann. Zudem haben UNU und die TU Dresden ein gemeinsames Doktorandenprogramm entwickelt.