Militäraufgebot erhöht
Die USA haben inzwischen 150 000 Soldaten am Golf zusammengezogen. Allein in Kuwait, von wo aus ein möglicher Irak-Krieg gesteuert würde, sei die Truppenstärke am vergangenen Wochenende um 15 000 auf 70 000 Mann erhöht worden, sagte ein Sprecher.

US-General nach Saddam?
Ein US-General soll im Fall des Sturzes von Saddam Hussein im Zuge eines Irak-Krieges die Geschicke des Landes vorübergehend lenken. Das teilte US-Außenminister Colin Powell in Washington mit.

Frowein kritisiert USA
Ein Angriff der USA auf den Irak wäre nach Einschätzung des Heidelberger Völkerrechtlers Jochen Frowein zum jetzigen Zeitpunkt nicht gedeckt. "Das wäre ein klarer Bruch des Völkerrechts", sagte der Wissenschaftler der "Rhein-Neckar-Zeitung" in Heidelberg. Für einen Militärschlag wäre eine weitere und weitergehende UN-Resolution erforderlich, erklärte der Völkerrechtsprofessor.

Reservisten im Dienst
Die israelische Armee forderte erste Reservisten auf, sich zum Dienst an den Patriot-Abwehrraketen zu melden, die das Land für den Fall eines irakischen Angriffs stationiert hat. Auch für den Dienst an Boden-Luft-Raketen vom Typ Hawk wurden Reservisten einberufen.

Parlament tagt in Bagdad
Das irakische Parlament kommt heute zu einer Sondersitzung zusammen. Beobachter gingen davon aus, dass das Parlament möglicherweise ein Verbot von Massenvernichtungswaffen verabschieden und damit eine Forderung der UN erfüllen sollte.

Terroralarm in London
In London haben Sicherheitskräfte drei Verdächtige festgenommen. Am Flughafen Gatwick wurde im Gepäck eines 37-jährigen Venezolaners offenbar eine scharfe Granate entdeckt. Das Nordterminal des Airports wurde evakuiert und alle abgehenden Flüge eingestellt. Auch in der Nähe des Flughafens Heathrow wurden zwei Männer festgenommen.