Es ist schlicht das Verfügungsgebäude 1 C unmittelbar hinterm Audimax der BTU Cottbus-Senftenberg, das am Dienstag offiziell übergeben wurde. Doch hinter der Kupferfassade des 21,2-Millionen-Euro-Neubaus schlägt das neue Herz der Universität. Denn neben den Räumen des Institutes für Informatik sowie der Informations- und Medientechnik beherbergt der moderne Bau das Rechenzentrum, in dessen Ausstattung allein 7,7 Millionen Euro geflossen sind.

Für Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (SPD) stärkt diese Investition die Attraktivität des Hochschulstandortes deutlich. Bei der symbolischen Schlüsselübergabe betonte sie zudem, dass "die BTU als die technische Universität des Landes und als wissenschaftlicher Motor für das gesamte regionale Umfeld eine herausragende Bedeutung für Brandenburg hat". Bei der Gewinnung von Hochschullehrkräften und Studierenden würden neben dem wissenschaftlichen Umfeld und den Kooperationsmöglichkeiten immer auch die räumliche Situation und die Ausstattung eine wichtige Rolle spielen.

Bevor der Schlüssel für das neue Herz der BTU, das übrigens schon seit Herbst des Vorjahres (inoffiziell) schlägt, bei Präsident Prof. Jörg Steinbach ankam, sprach dieser von einer Bereicherung für den modernen Campus. "Eine hochwertige IT-Infrastruktur braucht ein modernes Zuhause", betonte Steinbach. "Denn die Leistungsfähigkeit einer Universität ist heute unabdingbar mit ihrer Servertechnik und ihrem Datennetz verbunden. Ohne sie wären weder Forschung und Lehre, noch Verwaltung in der entsprechenden Qualität denkbar."

Das Verfügungsgebäude 1 C tritt aber auch den Beweis an, dass moderne Technik und Kunst sich nicht ausschließen. So präsentierte Prof. Jo Achermann das Kunstwerk "It's like Talking to Ghosts - Über das Wesen der Kommunikation" im Innenhof.

Nur wenig später überreichte Prof. Steinbach die Universitätspreise für die besten Abschlussarbeiten 2014. Für ihre Dissertationen wurden Dr. Olga Varlamova und Dr. Andrej Rumiantsev geehrt. Sie werden an den Ehrentafeln im Uni-Foyer ebenso verewigt wie sechs Master- und acht Bachelor-Absolventen.

Die besten Abschlussarbeiten