Allerdings verfehlten sie ihr selbst gestecktes Ziel, alle 82 von der Internationalen Union für Alpinismusvereinigungen anerkannten Gipfel in dieser Zeit zu schaffen. Das wäre Weltrekord gewesen.
"Das Wetter hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte Schuberts Lebensgefährtin Susann Scheller. Die Bergsteiger beendeten ihre Tour am Donnerstag auf dem Matterhorn (4478 Meter). Sie wurden gestern Nachmittag in ihre Heimat zurück erwartet.
Insgesamt hatten sich die beiden Gebirgsjäger der Bundeswehr, die sich in der früheren Kaserne in Schneeberg kennenlernten, eine 375 Kilometer lange Strecke mit 40 000 Höhenmetern vorgenommen. Einige Gipfel waren nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, andere Berge mussten mit dem Auto angesteuert werden. Rund ein Jahr lang hatte sich das Duo auf das Abenteuer vorbereitet - mit Radfahren, Laufen, Treppensteigen, Skirollern und Bergklettern. Zudem studierten sie jede Menge Karten, um die richtigen Routen zu finden.
2002 hatten zwei Slowenen in 105 Tagen die Besteigung der 82 Viertausender geschafft. Ein Franzose verunglückte 2004 bei dem Versuch tödlich. (dpa/mb)