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| 01:18 Uhr

Immer weniger leben im Osten von ihrer Arbeit

Berlin.. In Teilen Ostdeutschlands leben mehr Menschen von staatlichen Leistungen oder Renten als von ihrem eigenen Einkommen. Damit hat sich das Verhältnis seit der Wende ins Gegenteil gekehrt, wie eine Umfrage bei den statistischen Landesämtern ergab.

Besonders groß ist die Differenz in Sachsen-Anhalt. Im vergangenen Jahr bestritten dort nach Angaben der Statistiker nur rund 39 Prozent der Bewohner ihren Lebensunterhalt selbst. 41 Prozent waren arbeitslos, bekamen Sozialhilfe oder Rente. Die übrigen rund 20 Prozent sind Minderjährige , sowie Menschen, die beispielsweise von Immobilieneinkünften leben.
In Berlin, Brandenburg und Thüringen gibt es noch mehr Menschen, die von eigener Arbeit lebten, doch auch hier zeichnet sich ein Rückgang ab. In Sachsen lebten im vergangenen Jahr 40,2 Prozent der Menschen von staatlichen Leistungen oder Renten, 38,9 Prozent von eigener Arbeit.
Als Hauptgründe für die Entwicklung sehen die Statistiker die Abwanderung wegen der wirtschaftlich schlechten Lage und den Geburtenrückgang. (dpa/kr)