1996 verdienten noch gut zwei Drittel der Jugendlichen ihr Geld zum Leben selbst. Dabei zählte die Gruppe 18 100 Menschen weniger als 2002. Jeder Zehnte der mittlerweile 469 900 jungen Menschen empfängt Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe.
15 Prozent sind Studenten an Fachhochschulen und Universitäten. 28 300 dieser Altersgruppe sind Schüler. 17 Prozent lebten überwiegend vom Unterhalt ihrer Eltern. Mit BAföG oder Stipendien deckten 15 Prozent ihre Kosten. 20 000 Jugendliche gingen 2002 keiner Ausbildung oder Arbeit nach.
Ursache für diese Entwicklung sei unter anderem der länger gewordene Bildungsweg. Dies zeige sich insbesondere in der Altersgruppe der 21- bis 26-Jährigen. So besuchten 1996 rund 15 Prozent von ihnen eine berufsbildende Schule oder Hochschule, während es 2002 mehr als ein Viertel waren. Die Jugendlichen zwischen 18 und 26 Jahren machen rund elf Prozent der Gesamtbevölkerung des Freistaates aus. (dpa/gb)