Die Betroffenen gehen mit solchen Straftaten ganz unterschiedlich um, erklärt die Psychologische Psychotherapeutin Doris Denis. Manche steckten so einen Eingriff in die Privatsphäre weg, andere erkrankten daran. "Es kann sein, dass das grundlegende Sicherheitsgefühl des Menschen verletzt wird."

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt in Brandenburg an. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr rund 4000 Einbrüche, im Jahr davor waren es 3735. Aus den Daten für das jetzt zu Ende gehende Jahr lasse sich keine eindeutige Tendenz für dieses Phänomen erkennen, teilte das Polizeipräsidium in Potsdam mit. "Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahlen noch weiter auf hohem Niveau bewegen werden." Daten für 2014 wurden noch nicht genannt. Diese stellt das brandenburgische Innenministerium traditionsgemäß im Frühjahr vor.

Eines kann aber schon jetzt gesagt werden: Von Wohnungseinbrüchen ist besonders der westliche Teil des Berliner "Speckgürtels" betroffen - also die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland und Oberhavel. Das berichtete die Polizei. Zur Aufklärungsquote hieß es, es zeichne sich in diesem Jahr ein leichter Anstieg ab.