Ob es zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommt, will die Bundesregierung wohl noch diese Woche entscheiden.

Rückendeckung bekam Böhmermann auch aus der Politik: "So sehr wir die Zusammenarbeit für die Flüchtlinge schätzen, so unverändert ist unsere Haltung in anderen Fragen, wenn es etwa um Grundwerte wie dasjenige der Pressefreiheit geht", so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte, es sei unerträglich und bedenklich, dass das "Hineinwirken" der Türkei in diesem Zusammenhang zur Absage der nächsten Sendung und zu Polizeischutz für den Satiriker geführt habe. dpa/bl Politik Seite 9