Nötig seien mehr Lehrerstellen sowie mehr Spielräume für die Schulen, etwa durch ein eigenes Stundenbudget für den Ersatz von Unterrichtsausfall. Damit könne der bürokratische Weg über die Bildungsagentur umgangen und bei Krankheit eines Lehrers schneller als bisher Ersatz gefunden werden.
Herbst bezog sich nach eigenen Angaben auf eine offizielle Statistik des Kultusministeriums. Demnach seien an Gymnasien 114 116 Stunden ausgefallen, an Mittelschulen stand in 122 688 Stunden kein Lehrer vor der Klasse. An berufsbildenden Schulen fielen 247 716 Stunden aus. Eine Förderschule in Meerane meldete mit 18,4 Prozent die höchste Ausfallquote. Laut Ministerium fielen im vergangenen Schuljahr 3,2 Prozent aller vorgesehenen Unterrichtsstunden aus. Dies seien 0,4 Prozentpunkte weniger als im Schuljahr 2005/06. Angestiegen sei der Unterrichtsausfall allein bei den berufsbildenden Schulen. Die Statistik im Inzernet:
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unterrichtsausfall