Die Europäische Union (EU) fordert vom Land Brandenburg gut 26 Millionen Euro Beihilfen für die Pflanzenproduktion zurück, da durch ungenaue Angaben über die Größe von Ackerflächen zu viel Geld gezahlt worden sei. Einen entsprechenden Presse-Bericht bestätigte der Sprecher des Potsdamer Agrarministeriums, Jens-Uwe Schade.
Betroffen sind Zahlungen in den Jahren 1999 und 2000. Laut Schade war bekannt, dass Brandenburg zur Berechnung der landwirtschaftlichen Nutzfläche amtliche Katasterunterlagen verwendet, die nicht hundertprozentig genau seien. Als ein Problem nannte der Sprecher, dass Änderungen zu DDR-Zeiten nicht immer korrekt in den Unterlagen vermerkt wurden. (dpa/ta)