Der Direktor der Porzellansammlung, Ulrich Pietsch, spürte die wertvollen Vasen auf. Drei hätten sich zuletzt im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums in München befunden, zwei in Privatbesitz in Altenburg und Düsseldorf.

Die SKD konnten nach eigenen Angaben nachweisen, dass die Vasen zum Bestand der Porzellansammlung gehört hatten und in den Kriegswirren abhandengekommen waren. Die auf fünf verschiedenen Sätzen stammenden Vasen mit dem Monogramm „Augustus Rex“ waren den Angaben zufolge in der Meissener Manufaktur für den sächsischen Kurfürsten August den Starken und dessen Sohn, August III., angefertigt worden. Sie seien im Stil der Chinamode gestaltet, die im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts die Meissener Porzellanmalerei dominiert habe, und von sehr großem Wert sind.