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| 17:56 Uhr

Identität der zwei Absturzopfer geklärt

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Kreischau nahe Torgau ist die Identität der beiden Toten geklärt. Es handele sich um einen 67 Jahre alten Mann und eine 66 Jahre alte Frau, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. dpa/nm

In welcher Beziehung die beiden zu einander standen, sei unklar. Der 67-Jährige hatte am Sonntagabend das einmotorige Flugzeug gesteuert, das vom Flugplatz Hodenhagen (Niedersachsen) nach Görlitz unterwegs war. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte das Flugzeug auf ein Feld und fing dabei Feuer.

Der 67-jährige Pilot des zweisitzigen Kleinflugzeugs war gegen 16.30 Uhr in Hodenhagen gestartet. Kurz vor 18 Uhr sei die Maschine bei Torgau abgestürzt, hieß es. Der Mann wurde von herbeieilenden Helfern leblos aus den Flammen gezogen. Die Frau war in dem Wrack eingeklemmt.

Zuvor hätten Zeugen beobachtet, dass der Flieger zweimal über der Ortslage kreiste, vermutlich auf der Suche nach einer Notlandemöglichkeit, hieß es. Einige hätten ein Stottern des Motors wahrgenommen. Inwieweit das Unglück auf einen Motorschaden zurückzuführen sei, ist nicht bekannt. Am Montag wurde noch vor Ort ermittelt, wie ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sagte. Wann erste Ergebnisse zu erwarten sind, sei noch nicht abzuschätzen, hieß es.

Tödlich endete auch der Flug eines 39 Jahre alten Mannes, der am Sonntagabend mit seinem motorisierten Gleitschirmflieger über der Talsperre Koberbach bei Werdau (Zwickauer Land) abstürzte. Bei einer Flugschau auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel war am Samstag zudem ein Propellerflugzeug über das Rollfeld hinaus in eine Menschenmenge gerast. Dabei starb eine Frau.