Die als Tagesausflug konzipierte IBA-Blicks-Tour findet ab Juni zunächst an drei Terminen statt. Sie führt unter anderem zur Slawenburg Raddusch und zum Besucherbergwerk der Abraumförderbrücke F 60 in Lichterfeld.
Die Tagebauerkundungen zu Fuß starten dagegen schon Anfang April, hieß es weiter. Unter dem Titel "Canyons, Steppe und Giganten aus Stahl" führt die Tour wie im vergangenen Jahr durch den bei Großräschen liegenden Ex-Tagebau Meuro.
Hier entsteht künftig der Ilse-See, an dessen Großräschener Ufer bereits die Grundrisse des künftigen Jachthafens zu erkennen sind. Derzeit wird das Tagebaurestloch für eine Flutung vorbereitet. Die dreistündigen Wanderungen, zu denen Voranmeldungen nötig sind, finden bis September an jedem Samstag um 11 Uhr statt. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 3500 Interessenten an den Erkundungen teil.
Neu im Programm ist auch ein Rundgang durch den von den Kohlebaggern des Tagebaus Greifenhain nicht erfassten Künsterortes Pritzen. Hier werden Führungen unter dem Titel "Halbinsel, Landschaft, Kunst" angeboten. Der Rundgang findet samstags um 16 Uhr statt. Pritzen liegt auf einer Landzuge, die in das Tagebaurestloch Greifenhain hin einragt.
Die bis 2010 geplante Internationale Bauausstellung, die zudem eine schiffbare Seenkette bis in den sächsischen Teil der Lausitz gestalten wird, bereitet die frühere Braunkohlenregion für eine wirtschaftliche und touristische Nachnutzung vor. (dpa/ta) IBA im Internet: www.iba-see.de