In den vergangenen zehn Jahren habe sich die umzäunte Fläche von 28 000 Hektar auf 40 000 Hektar erhöht. Die Kosten liegen bei 16 Millionen Euro. Der Landesjagdverband betonte, der Wald sei nicht nur Wirtschaftsraum, sondern auch Lebensraum für Wildtiere. In Landeswäldern stehen bundesweit immer noch die meisten Kiefern - sie stehen auf 70 Prozent der rund 1,1 Millionen Hektar Waldfläche. In den vergangenen zehn Jahren wurde jedoch durch Aufforsten der Anteil der Laubgehölze um zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent erhöht. "Doch über die Hälfte ist durch Wildverbiss geschädigt", sagte Leßner.

Das Land investiert pro Jahr etwa zwölf Millionen Euro in den Waldumbau. 3000 Hektar werden mit 20 Zentimeter großen Setzlingen bepflanzt. In den Boden kommen Buchen, Eichen, Ahorn und Esche, dazu Nadelgehölze wie Douglasien oder Lärchen.